Wenn man in den Niederlanden an Rollstuhltennis denkt, fallen einem sofort Esther Vergeer und Diede de Groot ein. Vergeer kann auf eine beeindruckende Erfolgsliste zurückblicken und ist unter anderem siebenfache paralympische Rollstuhltennis-Siegerin. Darüber hinaus wurde sie sechsmal niederländische Meisterin und verbrachte sage und schreibe 668 Wochen an der Spitze der Weltrangliste im Rollstuhltennis der Damen. Auch Diede de Groot hat sich in den letzten Jahren zu einer wahren Legende des Sports entwickelt. Man kann also mit Fug und Recht behaupten, dass niederländische Tennisspieler eine wichtige Rolle in der Entwicklung des Sports gespielt haben. Grund genug für Sjeng Sports, die Grundregeln des Rollstuhltennis für euch aufzulisten!
Was ist Rollstuhltennis?
Mit Esther Vergeer und Diede de Groot hat die Niederlande zwei absolute Größen im Rollstuhltennis hervorgebracht. Doch was genau ist Rollstuhltennis? Rollstuhltennis ist eine anspruchsvolle Variante des regulären Tennis, die speziell für Sportler mit einer körperlichen Behinderung entwickelt wurde. Der Sport kombiniert die Dynamik und Strategie des Tennis mit einzigartigen Anpassungen, um ihn auch für Rollstuhlfahrer zugänglich zu machen. Rollstuhltennis folgt weitgehend den Regeln des regulären Tennis, es gibt jedoch wichtige Unterschiede zu beachten.
Rollstuhltennis wird auf denselben Plätzen wie traditionelles Tennis gespielt, mit derselben Ausrüstung und nach denselben Regeln. Der Hauptunterschied besteht darin, dass die Spieler in einem Rollstuhl sitzen und sich damit auf dem Platz fortbewegen. Durch ihre herausragenden Leistungen und zahlreichen Titel haben Vergeer und De Groot maßgeblich zur Verbreitung und Anerkennung dieser Sportart beigetragen. Im Folgenden finden Sie die Grundregeln des Rollstuhltennis.
Die Doppelstopp-Regel
Die auffälligste Regel im Rollstuhltennis ist, dass der Ball zweimal aufspringen darf. Während im regulären Tennis der Ball nur einmal aufspringen darf, darf er im Rollstuhltennis zweimal aufspringen, bevor er zurückgespielt werden muss. Dies gibt dem Spieler mehr Zeit, sich zum Ball zu bewegen. Wichtig: Der zweite Aufprall muss nicht unbedingt innerhalb der Spielfeldlinien erfolgen.
Der Rollstuhl als Teil des Körpers
Im Rollstuhltennis gilt der Rollstuhl als Verlängerung des Körpers des Spielers. Das bedeutet, dass der Ball den Rollstuhl treffen kann, genauso wie den Körper des Spielers beim regulären Tennis. Der Rollstuhl selbst muss bestimmte Spezifikationen erfüllen, beispielsweise zwei große Hinterräder und mindestens ein kleines Vorderrad haben.
Aufschlag
Die Aufschlagregeln im Rollstuhltennis sind nahezu identisch mit denen im regulären Tennis. Der aufschlagende Spieler muss hinter der Aufschlaglinie bleiben, bis der Ball geschlagen wurde. Der Aufschlag kann von unten oder von oben erfolgen, je nachdem, was dem Spieler angenehmer ist.
Fortbewegung mit einem Rollstuhl
Eine entscheidende Fähigkeit im Rollstuhltennis ist die effektive Manövrierbarkeit des Rollstuhls. Die Spieler müssen ständig in Bewegung bleiben und häufige Drehbewegungen ausführen, um sich für einen Schlag optimal zu positionieren. Die erforderliche Technik und Kraft für schnelle und präzise Bewegungen sind beträchtlich, was Rollstuhltennis körperlich sehr anspruchsvoll macht.
Andere Regeln
Andere Regeln, wie beispielsweise die Punktewertung, sind dieselben wie beim regulären Tennis. Dadurch bleibt der Charakter des Spiels erhalten und es wird gleichzeitig für Rollstuhlfahrer zugänglich gemacht.
Das Wachstum des Rollstuhltennis
Rollstuhltennis erfreut sich weltweit immer größerer Beliebtheit, mit stetig steigenden Spielerzahlen und Turnieren. Der Sport bietet Menschen mit körperlichen Einschränkungen eine einzigartige Möglichkeit, aktiv zu bleiben und an Wettkampfsportarten teilzunehmen. Wir von Sjeng Sports verstehen die Leidenschaft für Tennis, egal ob klassisches Tennis oder Rollstuhltennis. Deshalb bieten wir eine große Auswahl an hochwertiger Sportbekleidung ! Stöbern Sie in unserem Webshop für Damen und Herren und entdecken Sie die passende Kleidung für sich!
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