Von Martina Navratilova über Serena Williams und Steffi Graf bis hin zu Ashleigh Barty: Sie alle gehören zu den Größen des Damentennis. Würde man die Anzahl ihrer Grand-Slam-Titel zusammenzählen, käme man damit nur weit. Doch aktuell gibt es wieder einige Spielerinnen, die mehr als nur einen guten Ball schlagen können. Deshalb freuen wir uns, Ihnen die Top 15 der Tennisspielerinnen des Jahres 2023 präsentieren zu können! Wer belegt derzeit einen Platz unter den Top Ten der Welt und wer führt die Liste der besten Tennisspielerinnen 2023 an? Lesen Sie unten mehr dazu!

Auf den Plätzen 15 und 14 finden sich die beiden 26-Jährigen Belinda Bencic und Vernonika Kudermetova . Beide Tennisspielerinnen gehörten zuvor zu den Top 5 der Weltrangliste, rangieren nun aber etwas weiter unten in den Top 15 der Weltrangliste der Damen 2023. Sie liegen direkt hinter der Brasilianerin Beatriz Haddad Maia (13), die wiederum hinter der Tschechin Barbora Krejcikova (12) und Daria Kasatkina (11) in der WTA-Weltrangliste steht.

10 – Marketa Vondrousova

Dank ihres spektakulären Sieges in Wimbledon ist Marketa Vondrousova überraschend in die Top Ten der Weltrangliste aufgestiegen. Vor Wimbledon 2023 belegte die Tschechin Platz 42 der WTA-Weltrangliste, doch der erfolgreiche Turniererfolg katapultierte sie um ganze 32 Plätze nach oben. Es war übrigens nicht der erste Titel für die 24-jährige Vondrousova. Bereits 2017 triumphierte sie in Biel/Bienne in der Schweiz.

9 – Maria Sakkari

Maria Sakkari spielt seit einigen Jahren an der Weltspitze, konnte aber bisher keine weiteren Titel gewinnen. Zwar gewann die Griechin 2019 ein WTA-Turnier in Rabat, Marokko – im Finale besiegte sie Johanna Konta –, doch weitere Siege blieben der 27-Jährigen bisher verwehrt. Immerhin schaffte sie es 2022, auf Platz drei der Weltrangliste vorzurücken.

8 – Petra Kvitova

Petra Kvitova ist zweifellos die erfahrenste Spielerin auf dieser Liste. Trotz ihrer 33 Jahre belegt sie beeindruckend den achten Platz der besten Tennisspielerinnen des Jahres 2023. Dass die Tschechin Titel gewinnen kann, ist schon lange bekannt, denn Kvitova kann bereits auf 31 Siege zurückblicken. 2011 und 2014 war sie sogar die beste Spielerin in Wimbledon.

7 – Coco Gauff

Coco Gauff ist definitiv noch keine 33. Tatsächlich ist die Amerikanerin erst 19! Gauff gilt als echtes Naturtalent und gehört trotz ihres jungen Alters seit Jahren zu den Top Ten der Weltrangliste. 2022 erreichte sie sogar das Finale der French Open im Einzel und Doppel, verlor aber beide. Dennoch hat sie bereits drei WTA-Titel gewonnen, den letzten 2023 auf Hartplatz in Auckland. Es ist daher kein Wunder, dass Gauff zu den besten Tennisspielerinnen des Jahres 2023 gezählt wird, und es scheint nur noch eine Frage der Zeit zu sein, bis sie ihren ersten Grand-Slam-Titel holt.

6 – Ons Jabeur

Ons Jabeur , die einst die Nummer zwei der WTA-Weltrangliste war, ist die bestplatzierte afrikanische und arabische Tennisspielerin in der Geschichte der WTA. Die 28-jährige Tunesierin stand bereits in drei Grand-Slam-Finals, konnte aber noch keinen der vier größten Turniere der Welt gewinnen. 2022 scheiterte sie sowohl im Finale von Wimbledon (gegen Rybakina) als auch bei den US Open (gegen Swiatek), und auch das Wimbledon-Finale 2023 ging an ihre Gegnerin. Sie hat jedoch vier WTA-Titel gewonnen, darunter den Sieg beim WTA-1000-Turnier in Madrid.

5 – Caroline Garcia

2022 kann man getrost als das Jahr von Caroline Garcia bezeichnen. Die Französin gewann Turniere in Bad Homburg, Warschau und Cincinnati und sicherte sich zum Jahresende auch den Titel bei den WTA Finals durch einen Sieg gegen Aryna Sabalenka. Insgesamt hat Garcia in ihrer Profikarriere bereits elf WTA-Einzeltitel und sieben Doppeltitel errungen. Zusammen mit Kristina Mladenovic gewann sie bereits zweimal den Doppeltitel bei den French Open.

4 – Jessica Pegula

Jessica Pegula ist eine Geschichte für sich. Die Amerikanerin ist zum Zeitpunkt dieses Artikels 29 Jahre alt, schaffte aber erst mit 27 den Sprung unter die Top 20 der WTA-Weltrangliste. Tatsächlich gehörte sie vor 2018 nicht einmal zu den Top 150 der Welt. Mittlerweile ist Pegula eine feste Größe an der Weltspitze und hat bereits zwei Einzeltitel in Washington und Guadalajara gewonnen. Darüber hinaus sicherte sie sich zahlreiche Doppeltitel, allein fünf davon im Jahr 2022.

3 – Elena Rybakina

Auf Platz drei der Liste findet sich Elena Rybakina . Die Kasachin ist erst 24 Jahre alt, gehört aber bereits seit 2020 zu den Top 20 der Weltrangliste. Rybakinas absoluter Höhepunkt war der Wimbledon-Titelgewinn 2022. Anfang 2023 erreichte sie zudem das Finale der Australian Open, das sie jedoch in drei Sätzen gegen Aryna Sabalenka verlor. Kann Rybakina dieses Niveau halten, werden zweifellos viele weitere WTA-Titel folgen. Bereits 2023 konnte sie zwei Titel verbuchen: Rybakina war die beste Spielerin bei den Turnieren in Indian Wells und Rom.

2 – Aryna Sabalenka

Die Belarussin Aryna Sabalenka schaffte bereits 2018 – mit gerade einmal 25 Jahren – den Sprung unter die Top 15 der WTA-Weltrangliste und ist seitdem nicht mehr aus dieser Position herausgekommen. Dennoch dauerte es bis 2023, bis Sabalenka ihren ersten Grand-Slam-Titel errang. Bei den Australian Open Anfang dieses Jahres konnte sie Elena Rybakina im Finale in drei Sätzen bezwingen. Schon lange ist jedoch klar, dass Sabalenka eine sichere Bank für Titelgewinne ist. Sie hat in ihrer Karriere bereits zwölf WTA-Titel gewonnen.

1 - Iga Swiatek

Sie ist erst 22 Jahre alt, hat aber bereits eine ganze Reihe von Titeln gewonnen. Iga Swiatek ist seit einigen Jahren nicht mehr zu übersehen. Sie hat bereits vier Grand-Slam-Titel (dreimal die French Open und einmal die US Open) gewonnen und auch 2023 mit Siegen in Doha, Stuttgart und bei den French Open sowie weiteren Turnieren wieder stark gespielt. Ihr bisher erfolgreichstes Jahr war 2022. In diesem Jahr sicherte sie sich nicht nur zwei Grand-Slam-Siege, sondern gewann auch vier WTA-1000-Titel. Wenn Swiatek an diese Leistungen anknüpft, wird sie die Weltranglistenspitze wohl noch lange Zeit anführen.

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